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7 häufigste Fehler in einem Webshop

Lesezeit: 4 Minuten

Jedes Jahr werden zahlreiche neue Webshops eröffnet, aber leider sind nicht alle erfolgreich so erfolgreich, wie sie sein könnten. Das liegt oft an gängigen Fehlern, die du mit dem richtigen Wissen leicht vermeiden kannst. Egal, ob du gerade erst mit deinem Webshop beginnst oder schon länger dabei bist und deine Ergebnisse verbessern möchtest, diese Einblicke werden dir auf deinem Weg zu einem erfolgreichen Online-Geschäft helfen.

In diesem Blog erfährst du mehr über die sieben häufigsten Webshop-Fehler, und selbstverständlich verraten wir dir auch, wie du sie vermeidest!

1. Veraltete oder fehlerhafte Inhalte

Das ist ein Klassiker: Webshops mit veralteten Informationen. Denke an Aktionen, die längst abgelaufen sind, veraltete Feiertagsankündigungen oder bereits vergangene Feiertage. Das wirkt unprofessionell und kann potenzielle Kunden abschrecken.

Stell dir vor, du betrittst ein Ladengeschäft, in dem im März noch die Weihnachtsdekoration steht; das macht keinen guten Eindruck. Online ist das genauso wichtig. Kunden erwarten aktuelle und relevante Informationen

  • Lösung: Mache es dir zur Gewohnheit, alle deine Seiten regelmäßig zu überprüfen, nicht nur deine Startseite. Stelle sicher, dass die Inhalte aktuell sind, und deaktiviere temporäre Benachrichtigungen, sobald sie nicht mehr relevant sind.

2. Ein verwirrendes Menü

Ein überfülltes Menü mit zu vielen Kategorien kann Besucher verwirren und dazu führen, dass sie sich auf deiner Website verirren. Wenn ein Kunde nicht schnell findet, was er sucht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er die Suche abbricht und zur Konkurrenz geht. Denke aus der Perspektive des Kunden: Nach was könnte der Kunde suchen?

  • Lösung: Beschränke dein Menü auf die wichtigsten Seiten. Erstelle Untermenüs, um auf bestimmten Seiten detaillierter einzugehen. Lass dein Menü von Familie und Freunden testen, um zu sehen, ob sie sich leicht zurechtfinden!

3. Mangel an hochwertigen Produktfotos

Beim Onlineshopping dreht sich alles um die visuelle Präsentation; du musst das Auge ansprechen! Verbraucher können Produkte nicht in die Hand nehmen, fühlen oder die Atmosphäre eines normalen Geschäfts erleben. Gute Produktfotos sind daher entscheidend.

  • Lösung: Investiere in klare Produktfotos. Biete mehrere Blickwinkel deines Produkts, Detailfotos und stimmungsvolle Bilder, die das Produkt in Gebrauch zeigen. Achte auf Konsistenz in deinen Bildern, damit deine Produktseite ein stimmiges Gesamtbild ergibt.

4. Keine klare Produktkategorie oder Nische

Wenn du versuchst, jedem alles zu verkaufen, verkaufst du am Ende oft niemandem etwas. Der Onlinemarkt ist gesättigt, und du stichst heraus, indem du dich spezialisierst. Ein breiter Fokus führt zu viel Konkurrenz und erschwert es dir, eine klare Marketingbotschaft zu formulieren. Eine Nische ermöglicht es dir, dich auf eine spezifische, kleinere Gruppe mit spezifischen Bedürfnissen zu konzentrieren.

  • Lösung: Wähle eine Nische. Konzentriere dich auf eine bestimmte Zielgruppe oder Produktgruppe. Das reduziert den Wettbewerb und macht dein Marketing gezielter und effektiver. Es hilft dir, einen loyalen Kundenstamm aufzubauen. Überlege dir also, was dich einzigartig macht und wo deine Expertise liegt.

5. Fehlerhafte Umsatzsteuerabwicklung und -verwaltung

Die Umsatzsteuerabwicklung kann besonders beim internationalen Verkauf komplex sein. Fehler in diesem Bereich können zu Problemen mit den Steuerbehörden führen. Eine genaue Verwaltung ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch unerlässlich für ein reibungslos funktionierendes Online-Geschäft.

  • Lösung: Stelle sicher, dass deine Umsatzsteuereinstellungen korrekt sind. Bei Geschäftskunden im Ausland wird die Mehrwertsteuer oft umgekehrt (innergemeinschaftliche Lieferung). Überprüfe daher immer die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer deines Kunden.

6. Fehlende Unternehmensinformationen und Geschäftsbedingungen

Verbraucher wollen wissen, mit wem sie Geschäfte machen. Transparenz schafft Vertrauen und ist gesetzlich vorgeschrieben. Das Fehlen wesentlicher Kontakt- und Unternehmensinformationen kann bei deinen Besuchern Misstrauen wecken. Kunden wollen wissen, dass sie bei einem seriösen Unternehmen kaufen, das sie bei Fragen oder Problemen kontaktieren können.

  • Lösung: Gib deinen Firmennamen, deine Handelsregisternummer, Adresse, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Telefonnummer und E-Mail-Adresse klar auf deiner Website an. Am besten auf einer separaten Kontaktseite und in deiner Fußzeile (Footer). Sei auch klar darüber, welche Zahlungs- und Versandmethoden du anbietest. Vergiss nicht, deine Allgemeinen Geschäftsbedingungen, deine Datenschutzerklärung und deine Cookie-Richtlinie zu erstellen.

7. Keine Rückgaberichtlinien angeben

Das Widerrufsrecht ist ein wichtiges Recht für Online-Käufer und eine gesetzliche Pflicht für Webshop-Betreiber. Eine klare Rückgaberichtlinie schafft Vertrauen und kann die Schwelle zum Kauf senken.

  • Lösung: Gib klar an, wie lange die Widerrufsfrist beträgt (normalerweise 14 Tage nach Erhalt des Produkts) und wie Kunden davon Gebrauch machen können. Kommuniziere klar über die Kosten für die Rücksendung des Produkts, das Verfahren und die Rückerstattungsfrist.

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